Über den Unterricht hinaus...

Eine Schule hat mehr zu bieten als Unterricht, so auch die unsere. Mit unseren Zusatzangeboten möchten wir dazu beitragen, unsere Schülerinnen und Schüler optimal auf ihre Zukunft vorzubereiten.

Auf den folgenden Seiten berichten wir über unsere Schulprojekte und bieten Ihnen somit einen Einblick in unsere Arbeit.

24.6.2019: Zertifikate an Kirchbergschule überreicht

BENSHEIM.An der Kirchbergschule fand ein Projekt in Zusammenarbeit mit der Polizei und der Jugend- und Suchtberatung Prisma der Arbeiterwohlfahrt statt. Dabei ging es um Sicherheit im Internet, Nutzung von Medien, Reflexion der eigenen Mediennutzung und Sensibilisierung zum Thema Medienabhängigkeit. Die Teilnehmer der Klassen BO1 und BO2 erhielten nach erfolgreicher Teilnahme an dem Projekt von Nikita Girard (l.) ihre entsprechenden Zertifikate. 

df/Bild: Funck

18.06.2019: In der Projektwoche raus aus der Schule, ab in die Natur!

BENSHEIM.Raus aus den Klassenräumen, rein in die Natur, hieß es Ende vergangener Woche in der Bensheimer Kirchbergschule. In den Tagen zuvor hatten sich die Schüler der Grundschule und der Förderschule während einer Projektwoche mit dem Thema Wald beschäftigt. Waldspiele, Waldkunst, Tiere im Wald, Survival-Tipps, vieles war Thema. Den Abschlusstag erlebten die Mädchen und Jungs am Blauen Türmchen. Neben vielen Informationen standen natürlich auch Spiel und Spaß auf dem Programm.

thz/Bild: Zelinger

11.6.2019: Traumhäuser in allen Farben

AUERBACH.Vor zwölf Jahren haben die Kunstfreunde Bergstraße das integrative Malprojekt Sommerakademie ins Leben gerufen. Und es läuft heute noch. In diesem Jahr standen die jungen Kreativtage unter dem Motto Traumhaus. In der Seeberg- und Kirchbergschule malten und töpferten behinderte und nicht-behinderte Kinder zwei Tage lang gemeinsam.

Spaß und Fantasie waren die wichtigsten Utensilien. Für Farbe, Ton, Pinsel und Leinwände sorgten die Kunstfreunde, die am Freitag zum Abschluss des Projekts zum Sommerfest ins Fürstenlager eingeladen hatten. „Wir fahren in diesem Jahr eine abgespeckte Version“, so Schulleiterin Petra Thobe von der Seebergschule über den etwas verkleinerten Rahmen der Veranstaltung.

Exponate schnell verkauft

Statt einem langen Samstag mit Grillfest und großer Besucherschar wurde der Termin wegen organisatorischer Überschneidungen auf den Freitag vorverlegt und auf zwei Stunden reduziert. Dem Spaß der Kinder tat dies aber keinen Abbruch. Bei bestem Wetter stürmten die Schülerinnen und Schüler – insgesamt waren über 60 beim Projekt dabei – durch die Räume des schmucken Damenbaus, wo ihre Werke aufgehängt waren.

Man sah Teddyhaus und Chill-Haus, ein Internethaus und ein Autohaus, ein Baumhaus und ein Meerjungfrauenhaus, bewunderte Traumhäuser auf Inseln und in der virtuellen Welt, eine Villa Kunterbunt und ein geheimnisvolles „Haus der mächtigen Götter“. Auch die dreidimensionalen Objekte aus Ton waren in diesem feierlichen Rahmen zu sehen – und zu erwerben. Bald nach der Eröffnung klebten an vielen Exponaten rote Punkte. Das bedeutet: verkauft!

Ein Thema, viele unterschiedliche Deutungen. Der Vorsitzende der Kunstfreunde, Benno Wölfel, lobte die jungen Künstler für ihre kreativen Arbeiten. Auch die Keramiken ernteten hohe Beachtung und etliche neugierige Blicke. Vor den Galerieräumen hatten die Veranstalter ein kleines Angebot an Speisen und Getränken bereitgehalten. Doch die meisten Kinder zogen ihre Eltern und Geschwister durch die Ausstellung, diskutierten mit ihren Kreativkollegen über diese und jene Motive und überlegten, ob man das eine oder andere Traumhaus tatsächlich einmal realisieren könnte.

Ob ein Bild oder eine Plastik von einem Kind mit oder ohne Handicap stammt, ist am Ende nicht ersichtlich. Genau darauf kommt es dem Verein an: Es zählt der unverbaute Blick auf die Welt und die Kunst sowie eine uneingeschränkte Wertschätzung des individuellen Ausdrucks jenseits aller Kategorisierungen.

Startschuss fiel im Februar

Das Sommerfest beendet die alljährliche Akademie. Im Februar trafen sich die Teilnehmer in der Seeberg- und Kirchbergschule, wo aus gewöhnlichen Klassenzimmern Ateliers und Werkstätten wurden. Die künstlerische Freiheit der Mädchen und Jungen konnte dort ungehindert aufblühen, weil das Thema auch in diesem Jahr nur grob vorgegeben war, der Spielraum für individuelle Ideen gestaltete sich also entsprechend groß. Mitglieder der Kunstfreunde, darunter Heide Wagner, Heidi Riebel und Marina Uhl, gaben kleine Anleitungen und Tipps für die Umsetzung.

Auch einige Lehrer unterstützten die Kinder bei Fragen und Problemen. Von der Schillerschule war eine vierte Klasse dabei, aus der Kirchbergschule nahmen Schüler einer dritten Grundschulklasse und Kinder mit Förderschwerpunkt Lernen teil. Organisator August Hofmann, der von der freien Kreativität und motivischen Vielfalt der Kinder immer aufs Neue begeistert ist, konnte beim Abschluss nicht dabei sein.

Der Workshop der Kunstfreunde findet auch über den Kreis hinaus Beachtung: 2013 wurde er von der HSE-Stiftung im Rahmen der Verleihung des „Darmstädter Impuls“ mit dem Ludwig-Bergsträsser-Preis ausgezeichnet. Bei der Sommerakademie zeigt sich beispielhaft, wie Experimente mit Farbverläufen und Spiele mit Struktur die Kreativität der Kinder steigern und die Lust am Gestalten fördern können. Der Umgang mit Kreativwerkzeug und unterschiedlichsten Materialien ist für die Schüler auch ein sinnliches Erlebnis. Schon nach wenigen Minuten zeigte sich bei vielen Schülern, wohin die motivische Reise gehen sollte.

Auch bei den Töpferarbeiten gab es viele Kontraste: Während sich die einen gleich ans dreidimensionale Entwerfen machten, verfeinerte manches Kind zunächst die Außenfassade seines Traumhauses, bevor es diese dann einem Würfel gleich an den Kanten zusammenfaltete. Jeder hatte seine eigene Art, sich dem Ziel anzunähern.

Das Projekt 2019 ist vorbei. Der Erlös der Verkäufe geht auch in diesem Jahr an die teilnehmenden Schulen.

© Bergsträßer Anzeiger, Dienstag, 11.06.2019

7.6.2019: Schüler der Kirchbergschule zu Gast im IdeenReich

BENSHEIM.Erstklässler der Bensheimer Kirchbergschule besuchten das „IdeenReich“ der Behindertenhilfe Bergstraße (bhb) in Auerbach. Die Mädchen und Jungen wurden von Klassenlehrerin Tanja Heenes vorab in zwei Gruppen aufgeteilt.

Die erste Fußgruppe traf bereits um kurz nach acht Uhr bei der bhb ein, während der zweite Teil der Klasse später am Vormittag an der Reihe war. Alle Besucher konnten sich zunächst im Rahmen einer Werkstattführung einen Eindruck vom Arbeitsalltag der Mitarbeiter mit Beeinträchtigung machen.

In den unterschiedlichen Arbeitsgruppen durften sich die jungen Gäste selbst davon überzeugen, welch vielfältige und anspruchsvolle Aufträge hier abgewickelt werden.

Im Anschluss hatten die Schüler unter Anleitung der Mitarbeiter im „IdeenReich“ die Möglichkeit, Holz-Eulen zum Aufhängen sowie ein Holzschild zu bemalen.

Dabei standen ihnen die „IdeenReich-Mitarbeiter“ tatkräftig zur Seite – egal ob es um den Umgang mit Farben, Pinsel und Farbrollen, die richtige Arbeitskleidung, Maltechniken oder um allgemeine Fragen zur Werkstatt ging.

Die Kinder waren gut vorbereitet und fragten ungehemmt drauf los: Ob und wie viel Geld Werkstattbeschäftigte verdienen und inwiefern dies zum Leben ausreicht? Was wird im „IdeenReich“ alles verkauft, wie viele verschiedene Behinderungen gibt es in der Werkstatt? Wie wichtig ist das Logo auf den Holzprodukten?

Das bhb-Team war stolz, dass sie der Schulklasse viel von sich berichten konnten und zugleich bewiesen, wie vielseitig und kreativ sie hier arbeiten. Am Ende des Besuchs waren alle begeistert von der Offenheit, mit der Schüler und Mitarbeiter begegneten – ohne jede Berührungsangst.

Das „IdeenReich“ der bhb im immerzu bunt dekorierten Glaspavillon in der Darmstädter Straße 150 in Auerbach hat werktags zwischen 9.30 und 16 Uhr (freitags bis 14 Uhr) geöffnet. red

17.5.2019: Umwelttag 2019

BENSHEIM.Im Wald gibt es eine Menge Zigarettenstummel, Wasserkocher sind Stromfresser und aus einem alten T-Shirt lässt sich prima eine Tasche für das Handy machen. Das Essen auf unserem Teller hat oft schon eine weite Flugreise hinter sich, der Apfelsaft von der Bergstraße schmeckt superlecker und schon durch aufmerksames Einkaufen kann man Tieren helfen.

Das waren einige der Erkenntnisse, die die etwa 160 Schüler der Kirchbergschule am Ende eines erlebnisreichen Projekttags am Donnerstag mit nach Hause nahmen. Das Umweltteam der Grund- und Förderschule hatte zu einem speziellen „Tag für den Umweltschutz“ aufgerufen, bei dem die Kinder und Jugendlichen zwischen sechs Projektangeboten frei wählen konnten, alters- und schulformunabhängig.

Das weitaus größte Interesse erregte das „Müllprojekt“. Gut zwei Stunden lang schwärmten die Schüler aus, um Wald und Weinberge am Kirchberg von umherliegendem Müll zu befreien. Ein ganzer Leiterwagen voll kam dabei zusammen, von den mit Schutzhandschuhen ausgestatteten Kindern säuberlich getrennt in Papier-, Plastik- und sonstigen Müll.

Hässlich und gefährlich

Häufigster Anlass des Ärgernisses: weggeworfene Zigarettenstummel. „Der ganze Wald ist voll damit, wir konnten gar nicht alle einsammeln“, vermeldeten die Schüler entrüstet. Ansonsten haben sie aber akribisch alles mitgenommen: Glasflaschen und andere Getränkeverpackungen, Kaffeebecher, Plastikfolien und -planen und Reste einer Wärmedämmung für Gebäude. Das sieht nicht nur hässlich aus, sondern ist auch gefährlich für Tiere, die das fressen, erklärten die Kinder bei der Abschlusspräsentation aller Projekte auf dem Schulhof.

Interessantes konnten die Teilnehmer des Projekts „Stromfresser“ berichten. Mit einem professionellen Messgerät hatten sie in Gruppen den Stromverbrauch verschiedener Hausgeräte untersucht und eine Rangliste nach ermittelten Watt-Zahlen erstellt. Stromfresser Nummer eins war bei allen Messungen der Wasserkocher, gefolgt vom Bügeleisen mit rund 1300 Watt und dem Staubsauger. Nur drei Watt verbrauchte die gemessene Lampe mit ihrem LED-Leuchtmittel. Auf alle Fälle sollte man die Stromfresser sparsam und bewusst einsetzen, war das Fazit der Schüler.

„Wir helfen Hühnern“ stand ganz groß auf einem der Plakate, die von den Teilnehmern des Projekts „Tiere schützen“ gestaltet worden waren. Wie das geht? Zum Beispiel, indem man keine Eier mit der Zahl zwei oder drei kauft und wenig Fleisch isst, empfahlen die Schüler, und vergaßen auch die eigenen Haustiere nicht: Wer einen Hamster hat, sollte ihm einen möglichst großen Käfig kaufen. Ernährung und Umweltschutz hängen eng zusammen, das schlug sich auch in zwei weiteren Projektgruppen nieder. Die einen informierten sich über die häufig weit entfernten Ursprungsländer von Obst und Gemüse und fertigten einen Saisonkalender für heimische Sorten an.

Die anderen machten sich an die praktische Umsetzung durch die Zubereitung fairer und regionaler Snacks: Apfelsaft vom Bauernhof des Hausmeisters der Schule, Erdbeeren vom Markt, Brot vom Bäcker und als Belag eine Variation von Kresse und anderen selbstgezogenen Sprossen.

Wie man Müll vermeidet und abgelegten Textilien neuen Wert geben kann, probierte die Gruppe „Taschenupcycling“ aus. Stücke von altem Karton wurden durch geschickte Einschnitte zu einfachen Webrahmen umfunktioniert. Als Kette und Schuss dienten in Streifen geschnittene Altkleider. Per Hand in geduldigem Auf- und Ab zu einem festen Gewebe mit attraktiven Farben und Mustern gefügt, wurden sie anschließend zusammengenäht und mit einem geflochtenen Trageriemen versehen.

Seit 2017 Umweltschule

Seit dem Jahr 2017 darf sich die Kirchbergschule Umweltschule nennen. Ein Titel, der verteidigt werden will. Alle zwei Jahre muss nachgewiesen werden, dass die Schule die Auszeichnung, die vom Hessischen Ministerium für Umwelt, Klimaschutz, Landwirtschaft und Verbraucherschutz und vom Hessischen Kultusministerium verliehen wird, weiterhin verdient – für ein „besonderes Engagement im Bereich Umweltbildung und ökologische Bildung“. Der Projekttag für den Umweltschutz ist dabei Bestandteil einer weitaus umfangreicheren Agenda, erklärt Kerstin Wiechmann vom Umweltteam der Kirchbergschule. Schon 2018 im Frühling gab es ein klimafreundliches Frühstück und das Schulfest im September stand unter dem Motto „Prima Klima“.

Die Projektwoche im Juni ist dem Thema Wald gewidmet. Ein langfristiges Projekt sieht die Einrichtung von zwei Garten-AGs vor, die einen Begegnungsgarten für Mensch und Tier auf dem Schulgelände schaffen sollen. Lokale Blühpflanzen, von den Schülern gepflanzt und gepflegt, sollen dort Insekten anlocken. Der Garten soll als besonderer Ort und als kleines Paradies wahrgenommen werden, das die Kinder für eine Tierwelt abseits von Hund, Katze und Kuscheltier sensibilisiert.

© Bergsträßer Anzeiger, Freitag, 17.05.2019

1.3.2019: Traumhäuser zeugen von viel Fantasie

BENSHEIM.Vor zwölf Jahren haben die Kunstfreunde Bergstraße das integrative Malprojekt „Sommerakademie“ ins Leben gerufen. Und es läuft heute noch. In diesem Jahr standen die jungen Kreativtage unter dem Motto „Traumhaus“.

In der Seeberg- und in der Kirchbergschule malten und töpferten behinderte und nicht-behinderte Kinder zwei Tage lang. Spaß und Fantasie waren die wichtigsten Utensilien. Für Farbe, Ton, Pinsel und Leinwände sorgten die Kunstfreunde. August Hofmann leitet das Projekt von Beginn an federführend.

Aus gewöhnlichen Klassenzimmern wurden Ateliers und Werkstätten, in denen die künstlerische Freiheit der Mädchen und Jungen ungehindert aufblühen konnte. Das Thema war auch in diesem Jahr nur grob vorgegeben, der Spielraum für individuelle Ideen entsprechend groß.

Bunt gemixt wie die Farben

Mitglieder der Kunstfreunde, darunter Heide Wagner, Heidi Riebel und Marina Uhl, gaben kleine Anleitungen und Tipps für die Umsetzung. Auch einige Lehrer unterstützten die Kinder bei Fragen und Problemen. Für die Schillerschule war Carolin Kadow mit einer vierten Klasse dabei, aus der Kirchbergschule nahmen Schüler einer dritten Grundschulklasse und Kinder mit Förderschwerpunkt Lernen teil.

Bunt gemixt wie die Farben auf den Paletten waren die 17 jungen Maler auch im Klassenzimmer, in dem die Tische mit Zeitungspapier ausgelegt waren. „Die Schüler arbeiten fast alle völlig eigenständig“, so August Hofmann, der von der freien Kreativität und motivischen Vielfalt der Kinder immer aufs Neue begeistert ist. Der Workshop wurde 2013 von der HSE-Stiftung im Rahmen der Verleihung des „Darmstädter Impuls“ mit dem Ludwig-Bergsträsser-Preis ausgezeichnet.

Unverbauter Blick auf die Welt

Ob ein Bild oder eine Plastik von einem Kind mit oder ohne Handicap stammt, ist am Ende nicht ersichtlich. Genau darauf kommt es dem Verein an: auf einen unverbauten Blick auf die Welt und die Kunst sowie eine uneingeschränkte Wertschätzung des individuellen Ausdrucks jenseits vorschneller Kategorisierungen.

Bei der Sommerakademie zeigt sich beispielhaft, wie Experimente mit Farbverläufen und Spiele mit Struktur die Kreativität der Kinder steigern und die Lust am Gestalten fördern können. Der Umgang mit Kreativwerkzeug und Material ist für die Schüler auch ein sinnliches Erlebnis. Auf farblich leicht grundierter Leinwand konnten die Kids gleich loslegen. Der Umgang mit Pinsel und Ton war schnell gelernt. Schon nach wenigen Minuten zeigte sich bei vielen Schülern, wohin die motivische Reise gehen sollte.

„Ich male unser Haus am Meer“, schwelgte ein Mädchen in Erinnerungen an den letzten Sommerurlaub. Ein anderer Mal-Architekt gestaltete ein Domizil mitten im Grünen.

Auch bei den Töpferarbeiten gab es viele Kontraste: Während sich die einen gleich ans dreidimensionale Entwerfen machten, verfeinerte manches Kind zunächst die Außenfassade seines Traumhauses, bevor es diese dann einem Würfel gleich an den Kanten zusammenfaltete. Jeder hatte seine eigene Art, sich dem Ziel anzunähern.

Auch in diesem Jahr endet die Akademie mit einem Sommerfest. Am Freitag, 7. Juni, von 15 bis 17 Uhr findet die Veranstaltung im Damenbau des Auerbacher Fürstenlagers statt. Die Bilder werden verkauft, der Erlös geht an die teilnehmenden Schulen. Am 24. Juni findet außerdem ein Ausflug statt. Er geht diesmal zu den Bensheimer Drachenbergen. Die Kosten übernimmt der Verein der Kunstfreunde. Plus einen Gutschein für einen erfrischenden Besuch einer Eisdiele.

© Bergsträßer Anzeiger, Freitag, 01.03.2019

Fußballweihnachtsturnier 2019 in Heppenheim

Bereits zum 7. Mal fand in der Vorweihnachtszeit das traditionelle Fußballweihnachtsturnier der Förderschulen des Kreises in der Nibelungenhalle Heppenheim statt. Die Einladung und Organisation rund um das atmosphärisch tolle Turnier übernahm wie stets die Siegfriedschule in Heppenheim. 

 

Am 18.12.19 startete dann auch die Fußballtruppe der Kirchbergschule mit Öffentlichen Verkehrsmitteln gen Heppenheim. Die Kosten der Busfahrkarten übernahm unser Förderverein – vielen lieben Dank dafür! Am Start waren in diesem Jahr 2 Mannschaften der Siegfriedschule, 1 Mannschaft aus Mannheim (!) und die Kirchbergschule Bensheim. Da die Biedensandschule Lampertheim leider kurzfristig absagen musste, wurde der Turnierplan um eine zweite Runde „Jeder gegen Jeden“ mit kürzeren Spielzeiten erweitert. Hochmotiviert warfen sich die Spieler in die insgesamt 6 Begegnungen.

Die Kirchbergschule erreichte am Ende des Turnieres einen guten 4. Platz. Die gegnerischen Mannschaften stellten zum Teil einige ältere und erfahrenere Spieler auf den Platz, so dass die Hürde für einen Sieg extrem hoch war. Dennoch waren Motivation und Siegeswille großartig, obwohl man in einer Partie auch mal hoch verlor. Bei der Siegerehrung gab es Pokale, Urkunden und Süßigkeiten, so dass alle Spieler versöhnlich und gut gelaunt die Heimreise antraten. Zu erwähnen ist jedoch noch, dass es auch einen Pokal für den besten Torhüter des Turniers gab – und diesen erhielt unser Torhüter der Kirchbergschule – Herzlichen  Glückwunsch!

(S. Dietz) 

14.12.2018: Lions-Club finanziert Reitstunden

BENSHEIM.Große Freude herrscht im Bus, wenn die ersten Pferde auf der Koppel des Kinderreitsportzentrums Mohr in Bensheim zu sehen sind. Noch größer wird dann die Freude bei den Schülern der Kirchbergschule, wenn auf dem Hof schon die Ponys warten. Denn das heißt: Heute steht ein Ausritt auf dem Programm, vielleicht sogar durch das kleine Wäldchen bis zur Erlache.

In vielen Stunden gilt es, den Schülern der Klasse 3 und 4 der Kirchbergschule mit Förderschwerpunkt Lernen die Angst vor großen Tieren zu nehmen und ihnen richtiges Verhalten im Umgang mit den Ponys zu vermitteln. Die Betreuerinnen des Reiterhofs leiten immer wieder geduldig das Putzen, die Stallpflege, das Führen und natürlich das Reiten an. Mit Feuereifer werden die Ställe von den Miniponys Beauty, Zalando und Mausi ausgemistet und Gänge gefegt.

Viel Spaß haben die Schüler beim Schmücken, Frisieren und Bemalen der Ponys Kleiner Donner, Heino, Möhrchen und Blessi. So entwickelt sich nach und nach bei allen Schülern und Schülerinnen Selbstvertrauen im Umgang mit diesen großen Tieren.

Seit acht Jahren finanziert der Lions Club Bensheim-Bergstraße diese Reitstunden wöchentlich für die Schüler der Bensheimer Schule mit Förderschwerpunkt Lernen. In jedem Jahr erleben hier alle Beteiligten, wie sehr die Kirchbergschüler von diesen Stunden profitieren. red

© Bergsträßer Anzeiger, Freitag, 14.12.2018

Hüttenzauber an der Kirchbergschule

Es ist an der Kirchbergschule schon gute Tradition, dass in der Zeit zwischen den Martinsumzügen und den ersten Weihnachtsmärkten das Hüttenfest stattfindet. Was als Einweihungsfeier des „Knusperhäuschens“ auf dem Pausenhof begann, mauserte sich im Laufe der Jahre zu einem beliebten Treff der Eltern, Lehrer und Schüler der Grundschule und des Förderschulzweiges.

 

Das stimmungsvolle Ambiente lud zum ungezwungenen Austausch zwischen den Erwachsenen ein, während sich die Kinder mehr den heißen Waffeln bzw. Würstchen und dem Spielen widmeten. Der Widerschein der Feuerkörbe und die vielen dunklen Ecken ließen den Schulhof besonders geheimnisvoll erscheinen. Auch Ehemalige, Schüler, Lehrer und Direktoren nutzen die Gelegenheit, ihrer alten Wirkstätte einen Besuch abzustatten.

Ausgerichtet vom Förderverein und Eltern kamen die Erlöse wieder allen Schülern der Kirchbergschule zugute.

 

(U. Pawel 24.11.2018)

Bericht von der Abschlussfahrt der BO4 nach Berlin

© Kirchbergschule Die Schüler der Kirchbergschule machten auf ihrer Fahrt nach Berlin Halt in der KZ-Gedenkstätte Buchenwald in der Nähe von Weimar. © Kirchbergschule

Schulfest der Kirchbergschule

Schon beim ersten Überblick konnte man beim Schulfest der Kirchbergschule sehen, welche spielerische Attraktion bei den Kindern besonderes Interesse weckte: Es war das Glücksrad vom Förderverein, das sich unentwegt drehte. „Prima Klima“ war das Motto, das sich aus der letztjährigen Auszeichnung der Kirchbergschule ergab, die jetzt Umweltschule ist. Entsprechend umwelt- und klimafreundlich waren die Angebote an den Ständen. Das Essen wurde klimaneutral gekocht und man versuchte, ohne Verpackung auszukommen. Das Obst, das es gab, kam aus der Region und aus alten Verpackungen wurde wieder Neues gebastelt. Die Jungs und Mädchen lernten, Papier zu schöpfen oder konnten sich beim „Human-Soccer“, einem großen Tischfußballspiel, versuchen. Unter den vielen Gästen war auch der langjährige Rektor der Schule, Hans Zehnbauer, der sich freudig mit Eltern oder ehemaligen Schülern unterhielt und natürlich großes Interesse am Schulleben zeigte. Der Erlös des Festes kommt einem Projekt für die Schüler zugute.

 

df/ © Bergsträßer Anzeiger, Montag, 03.09.2018

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Ausflug zur Bibliothek in Bensheim am 20.02.2018 von Klasse 2 und G2/3

Nach unserem Gang in der winterlichen Kälte mit Sonne, durften alle Kinder einen kurzen Abstecher zum Spielplatz vor der Bibliothek machen.

In der Bibliothek empfang uns die Bibliothekarin. Sie las uns das Buch von der „Piepilothek“ vor, in der der Fuchs nicht lesen kann und sich in einer Bibliothek zurechtfinden muss. Hier werden den Kindern die Begriffe erklärt, die zum Benutzen und Ausleihen in einer Bibliothek wichtig sind. Fragen werden geklärt, Bücher, Zeitschriften, CD`s und Hörbücher vorgestellt.

Danach geht es auf Büchersuche und alle Kinder suchen und finden motiviert ihr Buch. Mit Büchern bepackt geht es zurück zur Schule.

Besuch im Naturschutzzentrum

Am 20. September besuchten die Klassen 1 und 2 das Naturschutzzentrum an der Erlache. Dort beteiligten sich die jungen Naturforscher mit den Themen „ Apfel „ und „ Tiere im Winter“. Die jungen Naturschützer stellten selbst Apfelsaft her, der gleich verkostet wurde. Aus Ton bastelten die Kinder kleine Igel.

Unsere Kirchbergschule

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Die Klasse BO1 stellt im Rahmen des Computerunterrichts die Kirchbergschule vor.

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Back- und Basteltag der Grund- und Mittelstufe am 30.11.2016

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Unsere Klassenfahrt auf dem Bauernhof Dingeldey
vom 04.10.- 07.10.2016

Am Dienstag sind wir auf dem Bauernhof Dingeldey angekommen und haben erst einmal unsere Koffer in die Zimmer gebracht. (Semih)

Wir haben uns erst mal alles angeschaut. Es gibt dort Hühner, Katzen, Kühe, Schweine, Hasen und einen Wachhund. Und es gibt auch eine Rutsche, Schaukeln und zwei große Trampoline. (Yasmine)

Dann haben wir etwas draußen gespielt. (Jason)

Wir haben eine Leiter entdeckt, gegenüber von den Kühen, da sind wir mal hochgegangen. Da gab es Hühner, ein Sofa und Heu und Strohballen zum Klettern. (Stella)

Auf dem Dachboden haben wir fast den ganzen Tag rumgelungert. (Isabell)

Da gab es auch ein tolles Versteck. (Selina)

Es gab auch Schweine und Ferkel (kleine und große) und ein Schwein das ging mir bis über die Hüften. Kälbchen gab es auch und süße Babykätzchen. (Isabell)

Wir haben auch eine Nachtwanderung gemacht. (Luca)

Da haben wir im Wald eine Mutprobe gemacht. Man durfte kein Licht anmachen und musste immer einer Schnur folgen. (Yasmine)

Wir mussten jeden Morgen um 7:00 Uhr aufstehen. Um 7:30 Uhr sind wir in den Aufenthaltsraum und die Kinder die Brötchendienst hatten sind zum Bäcker frische Brötchen holen. (Semih)

Am frühen Morgen haben wir frische Kuhmilch und Eier geholt und haben ein leckeres Frühstück gemacht. (Stella)

Um 8:30 Uhr haben wir immer die Kühe auf die Weide gebracht. Wir haben die Ställe ausgemistet und die Tiere gefüttert. (Marcel)

Wir durften dem Bauern immer helfen. (Luca)

Gegen 17:30 Uhr mussten wir die Kühe von der Weide holen. Danach durften wir beim Melken helfen. (Semih)

Abends haben wir immer gemeinsam gekocht. Einmal haben wir abends auch noch ein Lagerfeuer gemacht und Stockbrot gegessen. Das war lecker. (Selina)

Am Donnerstag sind wir nach Lindenfels auf die Burg und danach auch wieder zurück gelaufen. (Isabell)

Von Klein-Gumpen bis nach Lindenfels waren es 6 km zu laufen. (Jason)

Ich habe auf der Wanderung sogar Rehe gesehen. (Selina)

Als es abends schon dunkel war, durften wir am letzten Abend noch mal alle mit dem Traktor fahren. Das hat Spaß gemacht. (Yasmine)

Mein Highlight war, dass ich mich auf eine Kuh setzen durfte. Das war echt gemütlich, wie wenn man auf einem Pferd sitzt. Alles war total schön, auch dass man im Hof immer mit den Fahrsachen (Fahrrad und Liege Kettcars) fahren durfte. (Diyar)

Ausflug der Grundschulklasse 4G nach Frankfurt

Am Donnerstag, den 28.04. stürzte sich die Klasse 4 G gemeinsam mit Frau Grohmann und Frau Rettig in das Großstadtgetümmel. Ziel war die Miró-Ausstellung in der Schirn in Frankfurt am Main. Angereist wurde ganz klassisch mit den öffentlichen Verkehrsmitteln. Am Hauptbahnhof angekommen ging es weiter mit der U-Bahn bis zur Konstabler Wache. Da bis zur gebuchten Führung noch etwas Zeit war, hatten wir noch Gelegenheit das Main-Ufer entlang zu schlendern und den Eisernen Steg mit seinen zahlreichen Liebesschlössern zu besichtigen.

In der Schirn angekommen erhielten wir dann eine ausführliche Führung durch die Miró-Ausstellung. Im Anschluss hatten wir Gelegenheit uns selbst als Künstler zu versuchen. Aus einem Stück Holz, Draht, einem Nylon-Füßling und vielen bunten Farben gestalteten wir „Sockenfische“ à la Miró. Dann war es auch schon wieder Zeit die Heimreise anzutreten. Gegen 16 Uhr erreichten wir  - mit viel neuem Wissen und einem handgefertigten „Sockenfisch“ – den Bensheimer Bahnhof.

Letzte Aktualisierung: 20.09.2019

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