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(Update: 23.05.2024)

Möbel für mobilen Unterricht

Bensheim. Am Montag wird die Kirchbergschule mit einem besonderen Preis gewürdigt: das Label „Umweltschule – Lernen und Handeln für unsere Zukunft“ wird vom Hessischen Kultus- und Umweltministerium für das besondere Engagement einer Schule im Bereich Umweltbildung und Bildung für nachhaltige Entwicklung vergeben.

Die auf jeweils zwei Jahre angelegte Auszeichnung soll den Nachhaltigkeitsgedanken verwurzeln und durch die Konzentration auf bestimmte Handlungsfelder konkrete Projekte vor Ort forcieren.

Der Termin findet in der Frankfurter Goethe-Universität statt.

Auf einem ganz anderen Campus, nämlich an der Burg Giebichenstein Kunsthochschule Halle, wurde ein Projekt entwickelt, das im Auftrag der Umweltgruppe der Kirchbergschule entstanden ist: ein mobiles Klassenzimmer in Form eines selbst entworfenen Outdoor-Möbels, das sich variabel an die Bedürfnisse von Lehrern und Schülern anpassen lässt.

Am Freitag wurde das Objekt im Schulhof vorgestellt. Konzeption und Ausführung stammen von Luca Ganzert, der in Halle im dritten Master-Semester Industriedesign studiert. „Es ging darum, ein Objekt zu konstruieren, das sich möglichst einfach nutzen und umgestalten lässt“, erläutert der Akademiker in Bensheim. Innerhalb eines Semesters hatte er aus einer Idee ein Konzept entwickelt, das in der Werkstätte der Uni Form angenommen hat.

Herausgekommen ist ein Gebilde aus einer Holzleiter und zwei Reifen eines Fahrradanhängers, das mit einer kleinen Tafel ausgestattet ist und sich auch mit einem freischwebenden Dach ergänzen lässt. Angedockt werden können individuelle Boxen, die sich nach Klasse oder Fach beliebig ausstatten lassen – für einen Unterricht im Freien, bei dem man auf die elementaren Accessoires nicht verzichten muss.

Die Kinder zeigten sich begeistert von dem auf den ersten Blick rätselhaft anmutenden Objekt, hinter dem allerdings viel Kreativität, praktisches Geschick und geistige Dynamik steckt.

Sozialpädagogin Marion Sorbi und ihr Team aus der Umweltgruppe wollen das Möbelstück bald in der Praxis nutzen. Seit 2017 darf sich die Kirchbergschule Umweltschule nennen. Ein Titel, der verteidigt werden will.

Alle zwei Jahre muss nachgewiesen werden, dass die Schule die Auszeichnung auch verdient, die vom Hessischen Ministerium für Umwelt, Klimaschutz, Landwirtschaft und Verbraucherschutz in Zusammenarbeit mit dem Hessischen Kultusministerium verliehen wird.

 

Quelle: Bergsträßer Anzeiger vom 19.09.2023

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