Kirchbergschule Bensheim
Kirchbergschule Bensheim

Praxisklasse in der Förderschule 

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Flyer Praxisklasse.pdf
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Zielsetzung

 Die Praxisklasse soll

-  die Persönlichkeit der Schüler und Schülerinnen stärken und stabilisieren

-  Erfolgserlebnisse schaffen und die Lern- und Leistungsmotivation steigern

-  Beschäftigungs- und Ausbildungsfähigkeit erhöhen

-  die Schülerinnen und Schüler in Ausbildung und Arbeit vermitteln

 

Konzeption:

Organisation

-  die Maßnahme dauert zwei Jahre

-  die Gruppengröße beträgt 12 bis 15 Schülerinnen und Schüler

-  die Schülerinnen und Schüler gehen zwei Tage in der Woche in den Betrieb und drei Tage in die Schule.
    Eine Kooperation mit Beruflichen Schulen ist möglich

-  Es sollen im Verlauf der Maßnahme mindestens drei Berufsfelder kennen gelernt werden

 

Unterricht

-  der Unterricht ist verstärkt handlungs- und projektorientiert durchzuführen

-  betriebliches und schulisches Lernen sollen miteinander verbunden werden

-  die Gestaltung erfordert eine besondere Stundentafel (siehe Stundentafel)

 

Sozialpädagogische Förderung

-  Sozialpädagogische Förderung ist ein wesentlicher Bestandteil der Praxisklasse

-  Der Umfang der sozialpädagogischen Förderung sollte in der Regel mindestens eine halbe Stelle
   je Klasse betragen

 

Lehrkräfte und sozialpädagogische Fachkräfte

-  Lehrkräfte und sozialpädagogische Fachkräfte arbeiten im Team

-  Das Team arbeitet im Sinne einer Lern- und Lebensbegleitung der Schülerinnen und Schüler

-  Zum Aufgabenbereich des Teams gehören: Unterrichtsplanung und Durchführung, sozialpädagogische
   Einzelbetreuung, Elternarbeit, die Überprüfung der Eignung des Praktikumsbetriebes sowie die
   schulische Betreuung und die Qualitätssicherung des Praktikums an den Praxislernorten

 

Lernen am Praxislernort

-  Das Kennenlernen verschiedener Berufsfelder erfordert das Lernen und Arbeiten an mehreren
   Praxislernorten. Das Lernen und Arbeiten an einem Praxislernort dauert in der Regel jeweils 3 – 6 Monate

-  Die von den Schülerinnen und Schülern ausgewählten Praxislernorte müssen in der Lage sein, die
   angestrebten Ziele der Maßnahme zu erfüllen. Der jeweilige Praxislernort ist von der Schule zu genehmigen.
   Die Praxislernorte sollten möglichst für duale Ausbildung geeignet sein

-  Die Berufspraxis findet in enger Abstimmung zwischen dem Team der Praxisklasse und den Betreuern 
   der Praxislernorte statt

-  Die Schülerinnen und Schüler werden von den Betrieben beurteilt. Die Beurteilung und die zeitlichen
   Anteile sind den Halbjahreszeugnissen sowie dem Abschluss- bzw. Abgangszeugnis als Anlage beizufügen

-  In der Schule besprechen die Schülerinnen und Schüler ihre Erfahrungen am Praxislernort.
   Sie dokumentieren und präsentieren ihre Tätigkeiten aus dem Praxislernen


Aufnahmebedingungen

-  Die Klassenkonferenz der zuletzt besuchten Klasse muss die Aufnahme empfehlen

-  Die Schülerinnen und Schüler müssen sich für die Aufnahme in die Praxisklasse bewerben

-  Die Schulleitung entscheidet in Abstimmung mit dem verantwortlichen Team der aufnehmenden Schule
   über die Aufnahme auf der Grundlage eines Aufnahmeverfahrens. Es wird ein Aufnahmegespräch geführt.
   In der Orientierungsphase (von August bis zu den Herbstferien) wird entschieden, ob die jeweilige Schülerin
   und der jeweilige Schüler für die Praxisklasse geeignet ist

-  Die Vereinbarungen für die Aufnahme in die Praxisklasse zwischen den Schülerinnen und Schülern, 
   den Erziehungsberechtigten und der Schule werden durch die Unterzeichnung eines Vertrages verbindlich.

Letzte Aktualisierung: 30.08.2018

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